Deutsche Küche Berlin

Der rheinische Sauerbraten ist ein beliebtes Hausmannsgericht im Rheinland sowie auf zahlreichen Speisekarten zu finden. Herkömmlich wurde er aus Pferdefleisch produziert, angesichts der mangelnden Verfügbarkeit wie auch geschmacklichen Veränderungen wird inzwischen häufig Rindfleisch verwendet. Traditionsbewusste Gastronomen machen ihn allerdings auch heutzutage noch aus Pferdefleisch. Das Besondere am rheinischen Sauerbraten ist die lange Marinierzeit, wodurch die säuerliche Marinade richtig tief ins Fleisch einberufen kann. Die hierzu gereichte Soße aus dem Bratenfonds wird als Gegensatz hierzu mit süßen Bestandteile wie Lebkuchen beziehungsweise Rosinen verfeinert. Die beliebteste Beilage sind Kartoffelknödel, es werden aber auch Pasta oder Salzkartoffeln dazu gereicht., Neben den charakteristischen Gerichten, besitzen sogar Essgewohnheiten in Deutschland einen beachtlichen Stellenwert, allerdings nicht so äußerst wie in anderen Ländern. Während man am Morgen ausschließlich an dem Wochenende länger frühstückt sowie sich zumeist auf ein Semmel mit Auflage beschränkt, wird in klassischen Haushalten das Mittagessen als Hauptmahlzeit geehrt. In diesem Fall darf gewissenhaft geschlemmt werden, demnach ist das Mittagessen zumeist eine warme Mahlzeit. Am Abend dagegen wird in vielen Familien kalt gegessen, gevespert, es können auch kalorienreiche Salate wie Wurst- oder Kartoffelsalat auf den Esstisch kommen. Ein umfangreiches Beisammensitzen am Abend findet in Deutschland kaum statt, dazu nehmen viele Menschen sich zu einem Frühschoppen am Wochenende Zeit für ein umfangreiches Morgenessen, das dann in erster Linie in Bayern mit Weißwurst und Brezel ebenfalls herzhaft ausfallen kann., Die norddeutsche Küche ist vor allem durch Fisch wie auch Meeresfrüchte beeinflusst. Weiterhin landeinwärts wird gerne Süßwasserfisch, allerdings auch zahlreiche Fleischgerichte. Fisch sowohl Fleisch werden aus Gründen der Haltbarkeit häufig geräuchert. Zumal es kaum Weizenanbaugebiete in Norddeutschland gibt, sind Buchweizen, Roggen sowohl Dinkel meistens das Getreide der Wahl für Brot und Backwaren. In Hamburg ist vor allem das typische Franzbrötchen namhaft. Die häufigsten Beilagen sind Kartoffeln oder Kohl, vor allem in der Region um Bremen haben Grünkohlgerichte eine lange Tradition. Während im Rest von Deutschland viele Bratengerichte zu finden sind, werden im Norden sehr gerne Eintöpfe zubereitet. Auch Spargel wird saisonal mit Freude gegessen. Als Nachspeise ist vor allem die Rote Grütze mit Milch namhaft. Die Hansestadt Lübeck ist überregional für den Marzipan bekannt., Die deutsche Küche gibt es genau genommen nicht, sie setzt sich viel vielmehr aus örtlichen Spezialitäten zusammen, die keineswegs unbedingt von allen Deutschen gekannt und auch gemocht wird. Während im Norden bspw. viel Kohl gegessen wird, lässt man sich in Süddeutschland lieber das weltbekannte Sauerkraut schmecken. Auch Klöße findet man im Norden eher selten, obgleich sie in Süd-, Ost- wie auch Mitteldeutschland in vielerlei Formen weit gängig sind. Indem sich in Ostdeutschland, natürlicherweise auch bedingt durch die Deutsche Demokratische Republik-Zeit, viele Einwirkungen aus slawischen Staaten wie Polen sowohl Russland niederschlagen wie auch Gerichte wie Soljanka ganz alltäglich sind, kommen im Süden mehr Einflüsse aus Österreich ebenso wie der Schweiz. Käsespätzle wäre ein Beispiel für ein überregionales Gericht aus Süddeutschland. Die Kochkunst in Westdeutschland, in erster Linie dem Rheinland wie auch dem Saarland ist sowohl durch die Nähe zu Frankreich wie auch die dortigen Weinanbaugebiete geprägt., Labskaus gilt als typisches Seefahrergericht, wird aber auch in vielen Norddeutschen Gaststätten traditionell zubereitet. Es besteht aus gepökeltem Rindfleisch, das in ein klein bisschen Wasser gekocht wurde, Rote Beete, Salzgurken, Zwiebeln sowohl Matjes beziehungsweise Speck. Diese Masse wird nachher über den Fleischwolf gedreht, gedünstet und dann in Gurkenwasser gekocht. Angerichtet wird das Labskaus schlussendlich mit Spiegelei, Salzgurken und eingelegter Rote Beete, gegebenenfalls auch noch mit einem Matjesfilet. In Deutschland ebenso wie auch in Skandinavien gibt es eine Menge Möglichkeiten Labskaus zuzubereiten. Überlieferungen getreu soll Labskaus hervorgegangen sein, als die Seeleute, die durch Skorbut ihre Zähne verloren haben und die ihnen zustehende Portion Pökelfleisch nicht mehr verzehren konnten. Der Schiffskoch setzte ihnen dass das breiige Labskaus vor. In Liverpool gilt Labskaus als Nationalgericht., Die deutsche Kochkunst ist in Folge von vielen exotischen sowie ausländischen Trends abermals sehr gemocht in Deutschland. Eine Rückbesinnung auf alte Traditionen sowohl Rezepte, die aber mit Freude auch aufgepeppt werden können, ist eine spannende Kombination ebenso wie so werden Braten, Grünkohl und Co. nicht ausschließlich zu Hause wieder vermehrt gekocht, sondern stehen sogar in vielen Restaurants wieder in gleichen Abständen auf der Speisekarte. Ganz gleich, in wie weit in der Gaststube beziehungsweise mit dem ebenso traditionsreichen deutschen Bier im Biergarten. Altbewährtes muss keineswegs fad sein, ganz im Gegensatz!, In der Mitte Deutschlands unterscheidet sich die Küche innerhalb der Regionen teils stark. Indem im Westen, beispielsweise im Rheinland und der Pfalz, eher ein französischer Einfluss festzustellen ist sowohl mit Vergnügen mit feinen Soßen sowohl Wein gearbeitet wird, ist der Osten, in erster Linie im Abschnitt der früheren DDR, durch osteuropäische Einflüsse, deftige Gerichte sowohl Bier beeinflusst. Insbesondere einfallsreich sind auch die multikulturellen Berliner, hier entstanden Toast Hawaii, Currywurst und Döner. Die mitteldeutsche Kochkunst ist äußerst vielseitig, wie überall in Deutschland sind auch hier üblicherweise deftige Fleischgerichte ebenso wie regionale Gemüsesorten wie noch Rüben, Kohl sowie Kraut Element der kulinarischen Gepflogenheit.