Deutsches Gasthaus

Der rheinische Sauerbraten ist ein bekanntes Hausmannsgericht im Rheinland und auf vielen Speisekarten zu finden. Herkömmlich wurde er aus Pferdefleisch produziert, aufgrund der mangelnden Nutzbarkeit wie auch geschmacklichen Veränderungen wird heutzutage meistens Rindfleisch benutzt. Traditionsbewusste Gastronomen machen ihn aber auch mittlerweile bisher aus Pferdefleisch. Das Besondere am rheinischen Sauerbraten ist die lange Marinierzeit, wodurch die säuerliche Marinade richtig tief ins Fleisch einziehen kann. Die hierzu gereichte Soße aus dem Bratenfonds wird als Gegensatz dazu mit süßen Zutaten wie Lebkuchen beziehungsweise Rosinen verfeinert. Die beliebteste Beilage sind Kartoffelknödel, es werden aber sogar Nudeln beziehungsweise Salzkartoffeln dazu gereicht., Das Schäufele gehört zu den fränkischen Traditionsgerichten ebenso wie ist in sozusagen saemtlichen örtlichen Wirtshäusern auf der Speisekarte. Der Titel leitet sich vom schaufelförmigen Schulterknochen des Schweins ab, auf dem sich das Fleisch befindet wie auch der mit serviert wird. Andersartig als das badische Schäufele, das gepökelt und geräuchert zu einem späteren Zeitpunkt gegart wird, wird das fränkische Schäufele im Bräter circa zwei bis drei Stunden in dem Ofen gegrillt. Das Fleisch sollte später sehr saftig sein wie auch sich einfach vom Knochen lösen lassen, die rautenförmig eingeritzte Schwarte oben knusprig sein. Zu einem Schäufele werden traditionell rohe Kartoffelklöße und eine dunkle Soße gereicht, in einigen Gegenden sogar ein gemischter Salat. Das Schäufele wird zumeist am Abend gegessen und ist in Franken ein typisches Wirtshausgericht., Neben den typischen Gerichten, haben sogar Essgewohnheiten in Deutschland einen hohen Stellenwert, jedoch nicht so sehr wie in anderen Staaten. Während man morgens bloß an dem Wochenende länger frühstückt sowie sich meistens auf ein Brötchen mit Auflage beschränkt, wird in traditionellen Haushalten das Mittagessen als Hauptmahlzeit geehrt. Hier darf korrekt geschlemmt werden, aufgrund dessen ist das Mittagessen meistens eine warme Speise. Abends dagegen wird in zahlreichen Familien kalt gegessen, gevespert, es können auch deftige Salate wie noch Wurst- oder Kartoffelsalat auf den Tisch kommen. Ein umfangreiches Beisammensitzen abends findet in Deutschland kaum statt, dazu nehmen zahlreiche Menschen sich zu einem Frühschoppen am Wochenende Zeit für ein ausgiebiges Morgenessen, das dann in erster Linie in Bayern mit Weißwurst sowie Brezel ebenfalls kräftig sein kann., Die deutsche Küche ist nach zahlreichen exotischen sowohl ausländischen Trends abermals äußerst namhaft in Deutschland. Eine Rückbesinnung auf alte Traditionen wie auch Rezepte, die aber mit Freude sogar aufgepeppt werden können, ist eine spannende Mischung wie auch so werden Braten, Grünkohl sowie Co. nicht bloß zu Hause wieder vermehrt gekocht, statt dessen stehen auch in vielen Restaurants abermals in gleichen Abständen auf der Speisekarte. Egal, inwieweit in der Gaststube beziehungsweise mit dem gleichermaßen klassischen deutschen Bier im Biergarten. Altbewährtes sollte nicht fad sein, ganz im Gegenteil., In der Mitte Deutschlands differenziert sich die Kochkunst innerhalb der Regionen teils stark. Indem im Westen, beispielsweise im Rheinland und der Pfalz, eher ein französischer Effekt festzustellen ist sowohl gerne mit feinen Soßen ebenso wie Wein gearbeitet wird, ist der Osten, vor allem im Bereich der ehemaligen DDR, von osteuropäische Einflüsse, deftige Gerichte wie auch Bier geprägt. Sehr einfallsreich sind auch die multikulturellen Berliner, in diesem Fall entstanden Toast Hawaii, Currywurst sowie Dönerkebab. Die mitteldeutsche Kochkunst ist außerordentlich facettenreich, wie überall in Deutschland sind auch hier üblicherweise deftige Fleischgerichte wie auch örtliche Gemüsesorten wie Rüben, Kohl sowie Kraut Teil der kulinarischen Tradition., Labskaus gilt als typisches Seefahrergericht, wird allerdings auch in vielen Norddeutschen Gaststätten traditionell zubereitet. Es besteht aus gepökeltem Rindfleisch, das in ein kleines bisschen Wasser gekocht wurde, Rote Beete, Salzgurken, Zwiebeln sowie Matjes oder Speck. Diese Masse wird zu einem späteren Zeitpunkt durch den Fleischwolf gedreht, gedünstet und dann in Gurkenwasser gekocht. Angerichtet wird das Labskaus schließlich mit Spiegelei, Salzgurken ebenso wie eingelegter Rote Beete, ggf. auch noch mit einem Matjesfilet. In Deutschland und auch in Skandinavien gibt es viele Möglichkeiten Labskaus zuzubereiten. Überlieferungen getreu soll Labskaus entstanden sein, als die Seeleute, die durch Skorbut ihre Zähne verloren haben wie auch die ihnen zustehende Portion Pökelfleisch nicht mehr verzehren konnten. Der Schiffskoch setzte ihnen dass das breiige Labskaus vor. In Liverpool gibt es Labskaus als Nationalgericht., Die norddeutsche Kochkunst ist vor allem über Fisch sowie Meeresfrüchte geprägt. Weiter landeinwärts wird mit Vergnügen Süßwasserfisch, aber sogar zahlreiche Fleischgerichte. Fisch sowohl Fleisch werden aus Gründen der Haltbarkeit oftmals geräuchert. Da es schwerlich Weizenanbaugebiete in Norddeutschland gibt, sind Buchweizen, Roggen sowohl Dinkel mehrheitlich das Getreide der Wahl für Brot sowie Backwaren. In Hamburg ist in erster Linie das typische Franzbrötchen namhaft. Die häufigsten Beilagen sind Kartoffeln oder Kohl, in erster Linie in der Region um Bremen haben Grünkohlgerichte eine lange Tradition. Während im Rest von Deutschland viele Bratengerichte zu finden sind, werden im Norden extraordinär gerne Eintöpfe zubereitet. Sogar Spargel wird jahreszeitlich mit Vergnügen gegessen. Als Nachspeise ist in erster Linie die Rote Grütze mit Milch namhaft. Die Stadt Lübeck ist überregional für den Marzipan bekannt.