Deutsches Restaurant

Die deutsche Küche gibt es eigentlich nicht, sie setzt sich reichlich mehr aus regionalen Spezialitäten zusammen, die nicht unbedingt von allen Deutschen gekannt und sogar angesehen wird. Indem im Norden z. B. viel Kohl gegessen wird, lässt man sich in Süddeutschland eher das weltbekannte Sauerkohl schmecken. Auch Klöße findet man im Norden eher selten, wenngleich sie in Süd-, Ost- wie auch Mitteldeutschland in allerlei Formen weitläufig verbreitet sind. Während sich in Ostdeutschland, naturgemäß sogar bedingt durch die DDR-Zeit, viele Einwirkungen aus slawischen Staaten wie Polen wie auch Russland niederschlagen und Gerichte wie Soljanka recht normal sind, gelangen im Süden eher Einflüsse aus Österreich ebenso wie der Schweiz. Käsespätzle wäre ein Beispiel für ein überregionales Essen aus Süddeutschland. Die Kochkunst in Westdeutschland, in erster Linie dem Rheinland sowohl dem Saarland ist sowohl über die Nahe Umgebung zu Frankreich wie sogar die dortigen Weinanbaugebiete geprägt., Die traditionelle bayerische Weißwurst ist eine Brühwurst im Darm und besteht ursprünglich aus Kalbsfleisch, wodurch mittlerweile sogar Schweinefleisch verwendet wird. Die weiße Farbe erhält die Weißwurst, weil zum Würzen bloß typischesSpeisesalz sowie keinerlei nitrithaltiges Pökelsalz benutzt wird. Das Brät ist insbesondere fein sowohl wird mit manchen Kräutern sowohl Gewürzen versetzt, die regional differieren können. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Weißwurst in Wasser gekocht und am liebsten mit süßem Senf, einer Brezel und einem Weißbier gereicht, zumeist in Form eines zweiten Frühstücks oder Frühschoppens im Biergarten. Die typische Form sie zu essen bezeichnet man in Bayern „zuzeln“. Hier wird die Wurst in die Hand genommen sowie der Inhalt quasi herausgesaugt. Man kann den Naturdarm aber sogar einschnitzen sowie reinigen beziehungsweise mühelos mitessen. In München ist das Hofbräuhaus einer der begehrtesten Orte für Gäste und Einheimische für ein traditionelles Weißwurstfrühstück., Während die traditionelle deutsche Kochkunst sich über die Jahrhunderte immer wieder veränderte ebenso wie vor allem durch die Verfügbarkeit von Gewürzen sogar verfeinerte, gab es die größten Änderungen im 20. Jahrhundert. Nach dem 2. Weltkrieg, im Verlauf dessen die Nazis versuchten, eine arisch-deutsche Kochkunst zu prägen sowie naturgemäß infolge der vielen Entbehrungen im Verlauf der Kriegsjahre, waren die Menschen in den Fünfzigern hungrig auf Neues wie auch brachten viele appetitliche Einwirkungen aus den Urlaubsländern wie Italien, Spanien sowie Griechenland mit. Über Gastarbeiter, die Restaurants eröffneten, gelangten die Speisen sogar extern der Urlaubszeit auf deutsche Teller ebenso wie wurden immer beliebter. Inzwischen sind vor allem exotische Inhaltsstoffe sowohl leichte Gerichte, auch aus Fernost, ziemlich beliebt. Zumal der Markt den Bedarf erkannt hat, sind zahlreiche Gerichte keineswegs nur in Spezialitätenrestaurants zu haben, statt dessen auch aus problemlos aus der Gefriertruhe für den Hausgebrauch., Labskaus gilt als typisches Seefahrergericht, wird aber sogar in vielen Norddeutschen Gaststätten herkömmlich zubereitet. Es besteht aus gepökeltem Rindfleisch, das in ein klein bisschen Wasser gekocht wurde, Rote Beete, Salzgurken, Zwiebeln und Matjes oder Speck. Diese Masse wird zu einem späteren Zeitpunkt durch den Fleischwolf gedreht, gedünstet sowohl folglich in Gurkenwasser gekocht. Angerichtet wird das Labskaus schlussendlich mit Spiegelei, Salzgurken sowohl eingelegter Rote Beete, gegebenenfalls sogar bisher mit einem Matjesfilet. In Deutschland und auch in Skandinavien gibt es zahlreiche Möglichkeiten Labskaus zuzubereiten. Überlieferungen zufolge soll Labskaus hervorgegangen sein, als die Seeleute, die durch Skorbut ihre Zähne verloren haben sowohl die ihnen zustehende Portion Pökelfleisch nicht mehr verzehren konnten. Der Schiffskoch setzte ihnen dass das breiige Labskaus vor. In Liverpool gilt Labskaus als Nationalgericht., Der überregional bekannte Hamburger Pannfisch war am Beginn ein Resteessen sowohl oft kein insbesondere appetitliches, er bestand bekanntlich aus Fischresten vom Vortag. Momentan wird naturgemäß frischer Fisch genutzt sowie der Pannfisch ist ein beliebtes Traditionsgericht geworden. Der Fisch kann entweder als ganzes Filet oder in Stücken wie der Name bereits sagt in der Tiegel gegrillt werden. Inwiefern man ihn paniert sowohl kross ausgebacken beziehungsweise lieber nurihn Mehl gewendet essen möchte, ist dabei Geschmacksfrage, beide Möglichkeiten sind gängig. Als Beilage werden traditionell Bratkartoffeln, selbstverständlich ebenso aus der Tiegel, gereicht. Zum Pannfisch gehört sogar eine Senfsoße, die damals sehr dick ebenso wie aus einer Mehlschwitze zubereitetet wurde, primär um den fischigen Geschmack zu bedecken. Mittlerweile sollte es sogar gern wenig feiner sein, daher wird die Soße heute auch mit Fond, Weißwein ebenso wie Schmand zubereitet., Die süddeutsche Küche setzt sich in erster Linie zusammen aus der bayerischen sowohl der baden-württembergischen Küche, teilweise zählt man sogar noch die hessische Küche dazu. Einflüsse stammen ebenso wie aus Frankreich, der Voralpenregion und Böhmen. Die Zerlegung nur nach Bundesland ist aber keineswegs korrekt, da die einzelnen Regionen z. T. sehr abweichende Traditionsgerichte haben. In Bayern finden sich die typisch bayerische Kochkunst mit deftigen Wurst- ebenso wie Fleischgerichten, die fränkische Küche mit Braten sowie Knödeln sowie die schwäbische Küche mit Knöpfle statt Spätzle, die sich im Allgäu findet. In Baden-Württemberg wird gleichermaßenunter der badischen ebenso wie der schwäbischen Küche unterschieden. In Hessen gehört nur die südhessische Küche zur süddeutsche, hier wird mit Vergnügen Apfelwein genossen sowohl Handkäs gegessen., Der rheinische Sauerbraten ist ein beliebtes Hausmannsgericht im Rheinland sowohl auf vielen Speisekarten zu finden. Traditionell wurde er aus Pferdefleisch hergestellt, angesichts der mangelnden Verfügbarkeit wie auch geschmacklichen Änderungen wird nunmehr häufig Rindfleisch benutzt. Traditionsbewusste Gastronomen machen ihn allerdings sogar inzwischen noch aus Pferdefleisch. Das Besondere am rheinischen Sauerbraten ist die lange Marinierzeit, wodurch die säuerliche Marinade richtig tief ins Fleisch einziehen kann. Die dazu gereichte Soße aus dem Bratenfonds wird als Kontrast dazu mit süßen Zutaten wie Lebkuchen oder Rosinen verfeinert. Die populärste Beilage sind Kartoffelknödel, es werden allerdings auch Pasta beziehungsweise Salzkartoffeln hierzu gereicht., Nichtsdestoweniger erfolgt ebenfalls eine Rückbesinnung auf deutsche Traditionen, vor allem nach der Jahrtausendwende. Klassische Gerichte der deutschen Kochkunst wie Königsberger Klopse, Kohlrouladen, Braten und Schmorgerichte werden nicht nur gerne wieder daheim gekocht, sondern stehen auch in vielen Restaurants abermals auf der Speisekarte. Typische Bestandteile wie Grünkohl werden erneut angebaut sowie erfreuen sich ungebrochen besonderer Popularität. Um sogar in die deutsche Kochkunst ein kleines bisschen Pfiff zu kriegen, werden traditionelle Gerichte mit Freude neu interpretiert sowie auf diese Weise sorgt sogar Altbekanntes für ein ganz neues Geschmackserlebnis. Heute hat Deutschland eine mehrere appetitliche Landschaft zu bieten, die sich sowohl aus fremdländischen Spezialitätenrestaurants als sogar aus modernen deutschen Wirtshäusern und Restaurants zusammensetzt. Dass in Deutschland bis in die Spitzengastronomie gut gekocht wird, meinen auch Gastro-Bewerter: Nach Frankreich existieren in Deutschland die meisten Sternerestaurants!